Erlebt und erzählt...

Chemnitzer erzählen von ihren Erfahrungen mit Gott:

Anja Hänel - Gott antwortete mir
Sandra Weise - Ich hatte falsche Freunde
Cornelia – Mein Mann war Alkoholiker
Philipp – Ich war auf die schiefe Bahn gekommen
Video: Tilo in der Sendung "hautnah - Gott mitten im Leben
Tilo – Ich suchte überall Leben
Daniel Mischalk - Ich war ein Nazi
Jens Brettschneider – Auf einmal stand die Stasi an meinem Bett
Maik Arnlod – Auf der Suche nach dem Lebenssinn
Sylvia Bukall – Das Leben neu gefunden
Ute Haase – Ich wollte Gutes tun
Volker Raabe – Getauft, Konfirmiert und was dann?
Interview mit Tanja und Dr. Andreas Walther – Karriere ist nicht alles


Anja Hänel - Gott antwortete mir

Ich bin in einer ziemlich zerrütteten Familie aufgewachsen. Als ich ca. 2 Jahre alt war, ließen sich meine Eltern scheiden. Da meine Mutter alkoholkrank ist und mit der Erziehung überfordert war, veranlasste das Jugendamt, dass ich in ein Kinderheim kam. In meiner Kindheit war ich sehr zurückgezogen, ängstlich und unzufrieden mit mir. Mit 16 Jahren wurde ich dann depressiv und konnte nicht mehr schlafen. Ich war innerlich total leer und unruhig. Schließlich wurde es so schlimm, dass ich in die Kinder- und Jugendpsychiatrie eingeliefert werden musste. Während dieser Zeit betete ich das erste mal zu Gott. Und Gott antwortete mir. Denn kurz nach der Therapie wurde ich zu einer christlichen Jugend-Freizeit eingeladen. Ich fuhr mit und erlebte wie liebevoll und herzlich die Leute miteinander umgingen und erfuhr auch mehr über Gott. Nach dem Urlaub besuchte ich hier in Chemnitz immer wieder christliche Veranstaltungen, absolvierte einen Alpha-Glaubenskurs und fand schließlich ganz persönlich zum Glauben an Gott. Im Sommer 2006 ließ ich mich dann auch taufen und schloss mich verbindlich einer Gemeinde an. Seit dem bin viel fröhlicher und selbstbewusster als früher. Ich bin Gott total dankbar für das, was sich in meinem Leben schon alles verändert hat.

Top   

Sandra Weise - Ich hatte falsche Freunde

Schon in meiner Kindheit hatte ich viele Probleme, lernte falsche Freunde kennen und kam auf eine ziemlich schiefe Bahn. Während meiner Teenagerzeit riss ich mehrmals von zu Hause aus und wohnte heimlich bei Freunden bis mich dann die Polizei fand. Schließlich kam es soweit, dass ich in der 8. Klasse von der Schule flog. Mein Leben bestand damals nur aus Partys und ich umgab mich mit vielen falschen Freunden bei denen Alkohol, Drogen und Rechtsradikalität eine große Rolle spielte. Mit 18 bekam ich dann ein Kind. Jahrelang stürzte ich mich von einer Beziehung in die nächste. Ich war anderen gegenüber ziemlich gemein und behandelte viele Menschen wie Fußabtreter. Im Jahr 2002 lernte ich einen Mitarbeiter der Arche kennen und kam dann auch mit zu den Veranstaltungen in den Jugendclub der Arche. Ich hatte vorher noch nie etwas mit Christen zu tun gehabt, aber ich wollte herausfinden, warum diese Leute an etwas glauben, was man nicht sehen kann. In der Arche lernte ich Leute kennen, die sich für mich interessierten und mir zuhörten. Ich stellte ihnen viele Fragen über Gott und später begann ich auch in der Bibel zu lesen. Allmählich veränderte ich mich, ich wurde ruhiger und machte erste Erfahrungen mit Jesus. Mir wurde klar, dass ich jahrelang gar nicht richtig gelebt hatte und auf einem falschen Weg war. So entschloss ich mich schließlich, mein Leben in Gottes Hände zu legen. Seit dem spüre ich, wie ich wirklich anfange zu leben. Ich danke Gott, dass Er mich so liebt wie ich bin und dass Er mir alle meine Sünden vergeben hat. Mittlerweile arbeite ich auch selbst in der Arche mit und bin froh, hier einen Platz gefunden zu haben, wo ich im Glauben wachsen und Gott dienen kann. In der Arche lernte ich auch meinen jetzigen Mann kennen, der ein liebevoller Vater für meinen Sohn geworden ist. Inzwischen haben wir noch ein zweites Kind und sind eine sehr glückliche Familie.

Top   

Cornelia – Mein Mann war Alkoholiker

Mein Name ist Cornelia, ich bin 44 Jahre alt und habe 3 Kinder. In meinem Elternhaus spielte der Glaube keine Rolle, der einzige Kontakt mit Kirche war in meiner Kindheit, als mich eine Schulfreundin zeitweise mit zur Christenlehre nahm.
Als junge Frau war ich auf der Suche nach dem Lebensglück. Ich suchte es vor allem in Beziehungen zu Männern, aber leider geriet ich immer wieder an Alkoholiker. Mehrmals ging ich eine längere Beziehungen zu solchen Männern ein und so haben meine 3 Kinder auch 3 verschiedene Väter. Statt dem Glück und der Liebe, die ich gesucht hatte, blieb nach jeder zerbrochenen Beziehung nur der Schmerz und die Enttäuschung zurück. So ging es in meinem Leben viele, viele Jahre.
Als ich später in Chemnitz auf den Sonnenberg umzog, kam ich wieder in Kontakt mit Sandra, die ich kannte, da meine Tochter Maria und ihr Sohn Florian gemeinsam den Kindergarten besucht hatten. Sandra erzählte mir, dass sie jetzt Christ geworden sei und in der „Arche“ mitarbeitet. Ihr Sohn Florian lud meine Tochter Maria zu den “Arche-Kids” ein, die sie dann auch eifrig und mit viel Freude besuchte.
Dort fand meine Tochter dann zu Gott und fing dermaßen Feuer, dass sie dann auch zu Hause ständig von Jesus erzählte. Ihr einziger Wunsch für Weihnachten auf dem Wunschzettel war eine Kinderbibel. Jeden Abend sollte ich dann auch mit ihr beten. In der ersten Zeit fiel mir dies sehr schwer. Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit meinen Vater und Neffen verloren und fragte immer wieder nach dem Warum. Maria bekam ihre Bibel und ich musste dann jeden Tag daraus vorlesen. Tausend Fragen entstanden und ich war damit ganz schön überfordert. Zum Glück konnte ich mit Sandra darüber reden und sie erklärte mir vieles. Ich begann mich immer mehr mit dem Glauben zu beschäftigen und in der Bibel zu lesen. Inzwischen entstanden immer mehr Kontakte zur „Arche“ und
deren Mitarbeitern. Nach vielen Gesprächen entschloss ich mich dann, mein Leben in Gottes Hände zu legen. Seit dem hat sich vieles in meinem Leben verändert! Ich war immer auf der Suche nach der Liebe gewesen: jetzt habe ich sie gefunden und weiß, dass Gott mich wirklich liebt. Und ich habe eine Heimat gefunden: ich bin jetzt Mitglied in der Arche-Gemeinschaft, besuche dort einen Hauskreis, den Alpha-Kurs und arbeite im Gastro-Team der „Arche“ mit. Ohne den kindlichen Glauben meiner Tochter Maria wäre es vielleicht nicht so gekommen. Ich bin glücklich, dass ich mit Gott leben kann. Ich danke allen, die mir auf diesem Weg geholfen haben, vor allem meiner Maria, Sandra und ihrem Sohn Florian!

Top   

Philipp – Ich war auf die schiefe Bahn gekommen

Mein Name ist Philipp und ich bin 17 Jahr alt. Ich komme aus einem nichtchristlichen Elternhaus und hatte dadurch früher nichts mit Gott zu tun. Meine Vergangenheit ist nicht gerade die Schönste, sie war geprägt von Schlägerein, Gewalt, bis hin zu Drogen. Vor ca. einem Jahr lernte ich das erste mal die Arche kennen. Eine Freundin hatte mich zu einer Veranstaltung „mitgeschleift“.
Als ich da rein kam wusste ich nicht recht was mich dort erwartet und ich erlebte einen stimmungsvollen Anbetungsabend und spürte so richtig die Gegenwart Gottes. Während der Veranstaltung wurde ich dann innerlich so richtig mit in die Anbetung hineingezogen.
Ich merkte plötzlich, dass meine ganzen Kumpels mit denen ich bis dahin immer zusammen gewesen war, eigentlich gar keine wirklichen Freunde sind, sondern ich dort bloß immer cool sein musste, oder der starke Schläger, um anerkannt zu sein. Ich entschloss mich, mein Leben vollkommen zu ändern und jetzt in der Arche zu bleiben und mit Gott zu leben. Hier habe ich inzwischen viele neue Freunde gefunden. Seit dem hat sich in meinem Leben viel verändert. Ich habe mich seit dem nie wieder mit Leuten geprügelt, ich bin viel ruhiger geworden und lerne bei allen Dingen auf Gott zu hören. Ich arbeite inzwischen auch selbst in der Arche mit und möchte anderen Jugendlichen gern helfen, ihnen ein Vorbild sein und ihnen zeigen, dass es auch anders geht und wie man das schaffen kann.

Top   

Tilo bei der Sendung "Hautnah - Gott mitten im Leben"
Wenn Jesus ein Leben berührt

Get the Flash Player to see this player.

Top   

Tilo – Ich suchte überall Leben

Eigentlich hatte ich eine sehr behütete Kindheit. Meine Eltern ließen sich nicht wie viele andere scheiden und auch sonst ging bei uns zu Hause alles sehr harmonisch zu. Trotzdem hatten es meine Eltern nicht einfach mit mir. Mein Vater war Professor für Pädagogik an der Chemnitzer Uni, aber bei mir zeigten seine pädagogischen Erziehungsmethoden irgendwie nicht die gewünschte Wirkung. Ich war schon als Kind und Teenager sehr rebellisch und hatte den Hang zum Extremen. Ich wollte alles ausprobieren, was mir das Leben bietet und war ständig auf der Suche nach dem nächsten Kick. Schon in meiner frühen Teenagerzeit fing ich an zu rauchen, machte verschiedenste Alkoholexperimente und schloss mich einer Fußball-Hooligangruppe an. In der Schule hatten die Lehrer und ich zusammen viele Probleme. Während meiner Kindheit wurden meine Eltern Christen und begannen regelmäßig in die Kirche zu gehen. Auch ich wurde nun gelegentlich mit zum Gottesdienst geschleppt. Aber für mich war das lange stillsitzen und singen zur Orgel eher eine Qual. Ich dachte, wenn ich ein Christ werden würde, dann müsste ich ein Mensch sein, der gern Orgelmusik hört, lange und brav auf einer Bank sitzen kann und sich viele Vorträge anhört. Aber das kannte ich schon zur Genüge aus der Schule und so beschloss ich, dass die Sache mit der Kirche nichts für mich ist.
In mir war ein unbändiger Drang nach Leben. Ich wollte „das Ding“ finden, etwas wofür es sich zu leben lohnt und so probierte ich alles aus, was mir das Leben zu bieten schien.

Als Jugendlicher entdeckte ich dann die Rockmusik. Ich kaufte mir eine E-Gitarre und begann mit Musikunterricht. Endlich hatte ich meinen großen Traum gefunden: ich würde Rockmusiker werden und aus dem langweiligen Leben meines Umfelds ausbrechen. Außerdem entsprach das Motto „Drogs, Sex and Rock’n Roll“ genau meinem damaligen Lebensgefühl.
Mit 16 Jahren gründete ich dann meine erste Band und begann eine professionelle Gesangsausbildung. Nach Abschluss der Ausbildung konnte ich die Musik tatsächlich zu meinem Beruf machen und tourte dann viele Jahre mit einer Rockband durchs Land. Mit 21 Jahren konnte ich außerdem ein wunderschönes Mädchen heiraten und wir richteten uns eine gemeinsame Wohnung ein. Jetzt hatte ich endlich alles erreicht, was ich mir immer erträumt hatte. Jetzt war das Glück zum greifen nahe. Aber irgendwie wollte sich dieses tiefe Glücksgefühl nicht so richtig einstellen. Innerlich blieb ich weiter auf der Suche. Nach was eigentlich? War dieses Leben wirklich alles?
Jetzt, wo ich alles hatte, was ich immer wollte, wurde ich komischerweise immer unzufriedener. Ich begann noch mehr zu trinken, rauchte immer mehr und begann gelegentlich zu kiffen. Außerdem verstrickte ich mich immer wieder in Beziehungen zu anderen Mädchen. Mit der Zeit wurde mein Leben ein Chaos. Es gab Streit in der Band, Freundschaften zerbrachen, der Alkoholkonsum stieg immer weiter und mit meiner Frau lebte ich mich zunehmend auseinander.
Schließlich brach alles zusammen. Mein Leben lag da wie ein Scherbenhaufen. Die Band ging auseinander. Mein Beruf war futsch. Meine Freundschaften waren zerbrochen und meine Ehe am Ende.

In dieser Zeit dachte ich erstmals wieder an den Gott, von dem ich in meiner Kindheit gehört hatte. Einen Gott, der einen guten Plan für mein Leben hat, so hatte man mir gesagt. Ich hatte nach meinem eigenen Plan gelebt, ich wollte mein Glück finden und mir dabei von keinem reinreden lassen, auch nicht von einem Gott. Nun lag mein selbstgeschmiedetes Glück vor mir, wie eine zerbrochene Porzellantasse.
In meiner Kindheit hatte ich gesehen, wie meine Eltern manchmal eine zerbrochene Tasse mit Leim liebevoll wieder zusammen geklebt hatten.
Plötzlich wurde mir klar, dass dieser Gott, vor dem ich weggelaufen war, mein Leben wieder heilen kann, wenn ich mit den zerbrochenen Stücken meines Lebens zu ihm komme. Ich erkannte, dass ich gar nicht ein Liebhaber von Orgelmusik werden muss, um mit Gott zu leben, sondern dass Er mich so annimmt wie ich bin.
Und so machte ich mich auf den Weg. Schritt für Schritt brachte ich die zerbrochenen Stücke meines Lebens zu Ihm. Ich suchte einen Pfarrer auf, um für meine Ehe zu beten. Und tatsächlich griff Gott ein, es gab Versöhnung und meine Ehe begann wunderbar zu werden. Es folgten viele kleine und große Schritte. Es war ein langer Weg mit vielen Etappen. Stück für Stück erlebte ich, wie dieser liebevolle Gott mein Leben wieder herstellt. Schließlich gab es einen Tag an dem ich einen Christen aufsuchte und mit ihm zusammen in einem Gebet ganz bewusst mein Leben in Gottes Hände legte und alle Schuld meines Lebens vor ihm bekannte. Mir wurde die Vergebung all meiner Schuld durch Jesus zugesprochen. Nie werde ich vergessen, wie ich von diesem Gebet aufstand. Es war, als hätte ich bis zu diesem Tag einen schweren Rucksack mit mir herumgeschleppt. Plötzlich waren zentnerschwere Lasten von mir genommen. Ich fühlte mich so frei! Und plötzlich begann ich ihn zu spüren: diesen inneren Frieden und dieses tiefe Glücksgefühl, wonach ich mein ganzes Leben lang so verzweifelt gesucht hatte.
Und auf einmal wusste ich: das Schönste kommt noch! Gott hat einen wunderbaren Plan für mein Leben und vor mir liegt ein spannendes Abenteuer: ein Leben mit meinem Schöpfer!

Heute kann ich wirklich sagen, dass sich dieser Weg gelohnt hat. Gott hat mir mehr geschenkt, als ich jemals erwartet hätte. Gott gab meinem Leben einen Sinn. Durch Gottes Hilfe durfte ich 1996 in Chemnitz das christliche Jugendzentrum DIE ARCHE gründen, welches ich seitdem leite. Hier habe ich eine erfüllende Aufgabe und wunderbare Freunde, die mich so annehmen wie ich bin. Und Gott hat mir sogar wieder eine Band geschenkt. Und diesmal darf ich für Ihn singen und Ihm in meinen Liedern für das danken, was Er an mir getan hat. Danke Gott!

Top   

Daniel Mischalk - Ich war ein Nazi

Sieg Heil, Sieg Heil, Sieg Heil... . Und wieder fand ich mich in einer tobenden und grölenden Masse Jugendlicher wieder, die alle relativ gleich aussahen. Bei den Klängen unserer Lieblingsband träumten wir von einem sauberen und weltbe-herrschenden Deutschland. Wie konnte uns die Welt so ignorieren?! Wir waren doch die Herrenrasse mit den Genen, die uns doch die Übermenschlichkeit zusprachen, dachten wir. Ich war überzeugt auf der richtigen Seite zu stehen, den guten Kampf zu kämpfen. Wir glaubten, dass unser Reich zerstückelt, besetzt und ausgeraubt war. Deutsche Familien waren vertrieben, unsere Kultur, unsere Sprache, alles was mir liebenswert schien, war verstümmelt, verbogen und verfälscht....
Wie konnte ich das zulassen? Wie konnte ich weiter mit ansehen, dass meine Heimat immer mehr ihren Glanz verliert, ihre vorbestimmte Rolle als Maßstab der Welt war ihr doch sicher!??

Bis zu meinem 14. Lebensjahr war mir das alles herzlich egal. Ich ging normal in die Schule und war ein überdurchschnittlicher Schüler: angesehen, sportlich und ohne Not. Ich wuchs im Heckertgebiet auf und war ein Freund von harter, schneller und aggressiver Musik.

Mein Herz blühte auf, als ich 1989/90 die ersten Songs von sogenannten Nazi-Punkbands vernahm. Die Texte, o.k. die waren schon etwas eigenartig, aber die Musik war echt cool, so richtig eingehend. Je mehr ich die Musik hörte, desto weniger erschienen mir die deutschen Texte komisch, und nach einer Weile fand ich sie genauso toll, wie die Musik. Von nun an sang ich ständig diese Lieder und wie eigenartig, anderen ging es ganz genauso wie mir. Jeder kannte jetzt seine Mission, wir waren uns einig, denn wir sangen dieselben Lieder, hatten dieselben Ziele und wieso sollten wir nicht auch unsere Freizeit miteinander verbringen?
Wir jagten Ausländer durch die Stadt, überfielen Jugendclubs, sprühten Parolen an Häuserwände, zettelten Schlägereien an und hassten einfach alles was Deutschland, nach unserer Auffassung, schadete. Es war ja schließlich nicht unsere Schuld, dass wir so viele Feinde hatten, meinten wir. Und nur wir durften entscheiden, wo man Kompromisse eingeht, denn vieles bei uns war nicht ganz so deutsch, wie man vielleicht glaubt. So prügelte sich beispielsweise ein ganzer Konzertsaal, weil ein Streit zwischen zwei Skinheadgruppen ausgebrochen war.

Nach vielen deutschlandweiten Treffen, Konzerten, Demonstrationen, Parteiveranstaltungen und einigen gelesenen Büchern, wollte ich, dass jeder Deutsche „richtig deutsch“ wird. Es musste jedem bewusst werden, welches Potenzial in ihm schlummert. Ich sah meine Aufgabe darin, dieses Potenzial zu wecken und zu vereinen.
Am hartnäckigsten erwiesen sich Christen. Egal, wie oder was ich zu ihnen sagte, die hatten immer 'ne passende Antwort. Und die klang auch noch logisch und ich konnte so gut wie nichts erwidern. Irgendwie waren die so weit ab vom richtigen Weg, dass ich mir etwas Besonderes einfallen lassen musste, um sie zu gewinnen. Ich wollte sie mit ihren eigenen Waffen schlagen. Und weil sie große Freude daran hatten, mich mit sogenannten Bibelsprüchen zuzuquatschen, entschloss ich mich, dieses uralte Buch zu lesen. Ich hoffte dadurch, sie bald als neue Kameraden ihrer Bestimmung zuführen zu können.
Und so las ich alles von der Erschaffung der Welt, über den Bau der Stiftshütte, über Propheten und Engel, über Kriege, über Jesus und über Gebet... etc. Irgendwann fing ich an zu beten, denn das machten so ziemlich alle in der Bibel. Der Inhalt dieses Buches wurde lebendig für mich. Ich las und betete jeden Tag. Mein Leben begann sich zu verändern. Ich bekam eine andere Sicht. Mir wurde klar, dass es mehr gibt, mehr als das, was ich kannte... . Es gibt einen Gott. Und was bedeutet das für mich, wollte ich wissen? Das wusste ich auch nicht. Ich folgte einfach nur meinen Empfindungen. Ich schmiss meine ganzen Nazi-Sachen weg: die Musik, die Klamotten, Zeitschriften, Bilder, Plakate. Ich räumte richtig auf bei mir und distanzierte mich von der “Szene”. Dazu erzählte ich der “richtigen” Person, dass ich jetzt Christ bin. Kurze Zeit später wussten es alle. Aber es kam niemand zu mir, um mich fertig zu machen. Ich war frei!!! Ich konnte endlich wieder Gefühle zeigen. Mein Herz war so anders geworden, ich konnte sogar wieder weinen und das tat so gut. Ich musste niemanden mehr irgendetwas beweisen, um den Schein zu waren. Nein, ich kann jetzt so sein, wie ich bin und das ist wundervoll. Es ist eine gewaltige Last von mir abgefallen. Die Hoffnung und die Gewissheit, dass Gott Leben verändert und dass diese Welt nicht das Ende ist, treibt mich an, auch Anderen von Gott zu erzählen. Es brennt mir auf der Seele, es muss einfach jeder wissen, dass das Leben einen wirklich tiefen Sinn hat. Ich kann nicht schweigen über dieses Wunder, welches Jesus an mir getan hat.

Und dir möchte ich sagen: Egal wie es dir geht, wo du stehst, was du glaubst, egal wie lächerlich oder absurd das alles für dich sein mag: Lass dich nicht abhalten von deinem Wunder!!!

Top   


Jens Brettschneider – Auf einmal stand die Stasi an meinem Bett

Ich bin am 18.03.1967 in Karl-Marx-Stadt, das heute endlich wieder Chemnitz heißt, geboren. Meine Eltern waren noch sehr jung. Als ich zur Welt kam, war meine Mutter 20 Jahre und mein Vater 22 Jahre alt.

Da meine Mutter zu Hause war, ging ich nicht in einen Kindergarten. In der Schule war ich eher ein Außenseiter und hatte echte Schwierigkeiten, mit anderen Kontakt aufzunehmen. Das Verhältnis zu meinen Eltern war nicht so einfach, weil ich empfand, dass sie zu viel von mir verlangten (z.B. Mithilfe im Haushalt) und mir zu wenig Freiraum ließen. Nach der 10. Klasse machte ich eine Lehre als Fußbodenleger in Großenhain bei Riesa. Das Handwerk an sich machte mir total viel Spaß. Aber auch hier hatte ich große Probleme mit den Mitlehrlingen und dem Lehrmeister.

Während meiner Praxiszeiten zu Hause, musste ich mich immer wieder den strengen Regeln meiner Eltern unterordnen (z.B. um 20.00 Uhr zu Hause sein). Ich wurde ziemlich rebellisch und kam immer öfter betrunken und verraucht nach Hause. Irgendwann schmissen mich meine Eltern raus. Ich war damals in einer Clique, die ziemlich abgedreht war. Mit einem Kumpel setzte ich mich hin und wir schrieben gemeinsam unsere Kündigung vom Lehrvertrag. Ich kann mir heute gar nicht vorstellen, dass ich das gewesen sein soll. 6 Wochen war ich fern der Arbeit, fern der Lehre, ging nicht zur Abschlussprüfung, alles im Eimer. Völlig aufgegeben hatte ich mich. Ich wohnte, wo es ging, mal auf einer Parkbank, mal bei Freunden, mal hier mal da. Rastlos, wie ein wildes Tier. Ich lebte von Diebstahl und von Gelegenheitsjobs, irgendwie kam ich um die Runden.

Eines Nachts schlief ich bei einem Bekannten, der Tag und Nacht seine Tür offen ließ. Auf einmal stand die Polizei (Stasi) an meinem Bett und stieß mir den Stiefel in die Seite. Es war 2 Uhr nachts, ich weiß das noch, als wäre es gestern gewesen. Sie verlangten meinen Ausweis und sagten, ich solle nach Hause gehen. Sie suchten eigentlich meinen Kumpel. Er war in einer Vereinigung gegen die DDR, im Untergrund. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Jedenfalls stand ich nachts um 2 Uhr hellwach auf der Strasse. Ich fühlte mich total ungeliebt – niemand wollte mich mehr haben. Das war meine letzte Bleibe gewesen! Ich war am Ende. Wie weiter? Ich frage mich heute noch, woher die Kraft kam, zu gehen, aber ich meldete mich früh beim großen Chef meiner Firma und bereute vor ihm meine Entscheidung, die Lehre geschmissen zu haben. Außerdem erzählte ich meine Situation und dass ich zu Hause rausgeflogen war. Mein Chef gab mir Arbeitssachen und stellte mich wieder ein. Puh, das ging noch mal gut. Er war echt um mich besorgt. Damals in der DDR einen Wohnungsschein zu bekommen, war ein Unding! Aber er brachte es fertig, bei der Polizei eine Wohnung für mich rauszuschlagen.

Mein Leben ging nun wie von vorn los. Ich bekam die Wohnung, baute sie mit Firmenhilfe aus und vertrieb mir die Zeit nach Feierabend in gewohnter Weise mit meiner ,,Gang’’. Dann sprach mich ein Kollege auf Arbeit an und lud mich in die Lutherkirche an der Zschopauer Straße zu einem kostenlosen Film ein. Ich nahm mir vor, hinzugehen. Ich traf meine Kumpels immer an demselben Ort, an einem Trafohäuschen. Ich ging an dem Tag, wo auch der Film lief, zum Treffpunkt, wie immer. Den Filmtermin hatte ich total vergessen. Aber von meinen Kumpels kam niemand. Nur einer, der auch in der jungen Gemeinde vor Ort war. Aber das wusste ich damals noch nicht. Da niemand kam und es nieselte, meinte er, wir sollten doch zur Lutherkirche gehen, da zeigen die einen Film und trocken und warm sei es ja da auch. Wir gingen hin und da wurde der Jesusfilm gezeigt. Ich habe weinen müssen bei dem Film. Mir liefen die Tränen, als ich sah, wie man den guten Mann so einfach tötete. In mir schrie es, als ich sah, wie ihm die Nägel durch Hände und Füße getrieben wurden. Und dann sagte der Mann am Kreuz: ,,Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun’’. Auf einmal erkannte ich, dass es Gott war, der da am Kreuz hing. Es wurde eingeladen, zu den Abenden die ganze Woche hindurch zu kommen. Ich ging hin und erfuhr von Liebe und Vergebung, etwas was ich nicht kannte. Bei mir wurden Gefühle geweckt, die ich bis dahin noch nie erlebt hatte. Es wurde davon erzählt, dass mein Leben wertvoll ist, weil es Gott gewollt hat.
Am letzten Abend stand ich mit zitternden Knien auf und ging nach vorn zum Gebet. Mit mir ca. 20 Jugendliche, 3 aus der Gang von mir, die inzwischen auch zu den Abenden kamen. Im Gebet mit einem Mitarbeiter vertraute ich mein Leben Jesus an. Mir kamen die Tränen als ich erkannte, dass ich endlich in Gott einen Vater gefunden hatte, der mich liebt und versteht, der mich annimmt wie ich bin. Endlich erfuhr ich, was Liebe wirklich ist. Tiefe Freude stieg in mir hoch! Und diese Freude begleitet mich seit dem.

Wenn ich heute zurückblicke, kann ich sagen, die zweite Lebenshälfte ist einfach die bessere. Ich habe viele Freunde und eine Familie, die mein Leben reich machen. Meine Beziehung zu Jesus trägt und hält mich im Alltag. Was die Bibel sagt, ist für mich Wirklichkeit geworden: „Wer mit Jesus lebt ist ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei, ein neues Leben hat begonnen“ (siehe Bibel 2. Kor 5,17).

Top   

Maik Arnold – Auf der Suche nach dem Lebenssinn

Schon seit frühester Jugend beschäftigte ich mich gern mit Philosophie und Religion und kann heute behaupten, dass ich damals bereits auf der Suche nach einem Sinn für mein Leben war.
Mit Gott hatte ich aber noch nichts am Hut. Da ich in einem atheistischen Elternhaus aufwuchs, war mir der Gedanke zu glauben so fern, wie die Sonne von der Erde.

Meine ersten tieferen Kontakte zu Christen hatte ich während meines Studiums in Schottland. Einige Kommilitonen erzählten mir von ihrem Glauben an Gott. Ich empfand das als Bereicherung, weil ich vorher eine völlig ungenaue Vorstellung von Gott hatte. Ich traf mich damals auch häufig mit dem Studentenpfarrer zum Gespräch und zum Lesen in der Bibel.

Dabei stieß ich auf den Satz: „Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, bei dem werde ich einkehren“ (Offb 3,20). Jesus stand nicht sichtbar vor der Tür, aber ich fragte mich: „Möchte ich ab jetzt bewusst versuchen, nach Gottes Maßstäben zu leben, oder lasse ich diesen Test mit Gott an mir vorbeidüsen?“ Und ich dachte: Versuchen kostet ja nichts!

Nach meiner Rückkehr aus Schottland wurde ich häufiger krank und baute körperlich stark ab. Ich konnte mich kaum noch konzentrieren und war völlig mut- und kraftlos. Ein Krankenhausaufenthalt im Sommer 2001 kam gerade recht, nachdem ich zu Hause kurz vor dem Umfallen war. Ich erfuhr, dass es eine chronische Verdauungsproblematik war, aber auch in der Zeit nach der Entlassung besserte sich mein Zustand nicht.

Schließlich wurde ich im Dezember des gleichen Jahres erneut in die Klinik eingewiesen. Der Gesundheitszustand wurde ernster, sogar lebensbedrohlich. Ich musste von den Ärzten erfahren, dass sie mir nicht helfen konnten. Die Weihnachtszeit brach an und ich war völlig kraftlos. Also fing ich an zu beten. Ich betete still das Vaterunser (zum Glück hatte ich davon schon gehört). Später sprach ich folgendes Gebet zu Gott: „Wenn du willst, dann nimm einfach mein Leben und mach meinen Qualen ein Ende oder mache alles neu. Ob ich nun sterbe oder weiterlebe, ich lege dir alles hin“. Unbegreiflich ist mir bis heute, dass ich mich plötzlich innerlich total beruhigt und geborgen fühlte.

Am ersten Weihnachtsfeiertag kam es zu einer Notoperation, die alles veränderte. Obwohl die Chancen größer waren, dass ich sterben würde, konnte ich nach zwei Tagen die Augen wieder öffnen und ein völlig neues Leben beginnen. Damals habe ich Glauben gelernt: Glaube heißt für mich Vertrauen, dass nicht ich die Geschicke im Leben lenke, sondern Jesus.

Seitdem engagiere ich mich bewusst in der Michaelisgemeinde (rote Backsteinkirche am Südring). Mein Glaube ist auf ein neues festes Fundament gestellt worden. Als Christ zu leben heißt für mich, in einer engen Beziehung mit Jesus zu leben, mit ihm zu reden, nach seinen Maßstäben zu leben und anderen von dieser Erfahrung weiterzusagen.

Top   

Sylvia Bukall – Das Leben neu gefunden

25 Jahre drehte sich die Welt um mich, dachte ich zumindest. Ich heiratete mit 19 Jahren. Wir alberten immer, unsere Ehe wäre eine Zweckgemeinschaft, keine Liebesheirat, weil wir aus der DDR ausreisen wollten.
Im März 1989 durften wir ausreisen. In diesem halben Jahr Vorsprung bis Grenzöffnung hatten wir unsere Nahziele erreicht. Wir hatten eine schöne Wohnung, eine gesunde Tochter, ein Auto und waren das erste Mal in Griechenland im Urlaub.

Im Frühjahr 1992 kam mein Mann auf die Idee, sich von unserem ersparten Geld in unserer Geburtsstadt Chemnitz als Handwerker selbstständig zu machen oder einen Portugal Urlaub zu finanzieren. Wir entschieden uns für Ersteres.

Das erste Jahr wohnten wir bei meinen Großeltern auf engstem Raum und hatten auch noch den Firmensitz bei ihnen. Ich war sehr viel allein mit unserer Tochter. Dann bekamen wir eine große Wohnung auf dem Kaßberg, die wir mühevoll ausbauten.
Um die Firma aufzubauen, brauchte es viel Zeit und es galt Kontakte zu knüpfen. Darüber war ich sehr unglücklich. 1995 war ich dann wieder schwanger. Ich wollte das Kind anfänglich nicht, denn unsere Ehe war so ziemlich am Ende.

Ich fuhr zur Kur, dort fand ich Ruhe und erkannte den Wert einer Familie. Ich fing an, das heranwachsende Kind in meinem Bauch zu lieben. Mein Mann und ich kamen uns wieder näher und freuten uns auf das Baby. Doch als das Baby am 02.11.95 geboren wurde, ging für mich eine rasante Talfahrt los. Es hatte einen sehr schweren irreparablen Herzfehler und starb nach 10 Tagen. In mir waren 1000 Fragen. Mein Mann umsorgte mich sehr. Aber mein Leben hatte seinen Sinn verloren.

Ich suchte nach Menschen, die meine Erfahrung teilten, die mich trösten konnten, die mich verstanden. In Chemnitz gründete sich gerade die Selbsthilfegruppe „Verwaiste Eltern“ in der KISS. Da ging ich hin. In Bad Segeberg nahmen wir als Familie an einem Trauerseminar teil. Das war sehr tief und gut, wenn auch das Leid aller Teilnehmer uns fast zerdrückte. Im Lauf der nächsten Monate erwartete meine Umwelt, dass ich nun ins Leben zurückkehrte. Aber ich war unfähig. Die Probleme in unserer Ehe häuften sich wieder. Ich kam immer mit meinen Sorgen in die Gruppe, bis eine der Teilnehmerinnen mir eine Einladung für den Alphakurs in der Lutherkirche gab, schon am nächsten Tag, sollte er beginnen.

In mir fragte es, was soll ich denn in der Kirche, was wollen die von mir, aber ich ging hin. Ich kam in eine sehr liebevolle Atmosphäre. Ich fühlte mich wohl und staunte über Jesus. Niemals zuvor hatte ich von ihm gehört, ich wusste nicht wer GOTT war und schon gar nicht was Jesus für mich getan hat. Aufmerksam hörte ich zu und stellte 1000 und eine Frage in der Kleingruppe. Ich hatte eine sehr liebe Gruppenleiterin, die geduldig zuhörte und jede Frage beantwortete. Ich kam regelmäßig und beäugte argwöhnisch, ob diese Liebe unter den Mitarbeitern anhielt. Am Abend als es um Krankenheilung ging, kam aller Schmerz aus mir heraus. Ich weinte haltlos. Es wurde für mich gebetet. Woche für Woche passierten Dinge, an die ich nicht mehr geglaubt habe - Wunder über Wunder für mich. Von ganzem Herzen wollte ich zu diesem Jesus gehören, der mich von dieser Last befreit hat. Nach 2 Jahren hielten wir ein neues Baby in den Armen. Ich konnte Jesus Liebe für mich in meinem Herzen spüren. Es war wie eine sprudelnde Quelle. Ich bin ihm sehr dankbar für dieses neue Leben. Nach vielen Gebeten kam auch mein Mann zum Glauben. Sein Weg ist wieder eine spannende Geschichte für sich. Heute sind wir zu fünft glücklich mit Jesus und wollen seinen Weg gehen.

Top   

Ute Haase – Ich wollte Gutes tun

Weil meine Eltern Christen waren, habe ich wohl immer nach dem Sinn des Lebens gesucht. Ich bin getauft und konfirmiert worden. Als ich ein kleines Kind war, setzten sich meine Eltern abends zu mir ans Bett und beteten mit mir. Das ist eine sehr schöne Erinnerung, in der viel Geborgenheit mitschwingt. Als ich zehn war, starb mein Vater. Ich bin Einzelkind und meine Mutter arbeitete Schicht, dadurch war ich oft allein. Ich bin dann auch in die Kirche gegangen, Kindergruppe und später Junge Gemeinde, aber in erster Linie nahm ich an schulischen Freizeitangeboten teil. Als andere Mädchen anfingen, sich für Jungs zu interessieren, las ich Karl Marx.
Als ich 17 war, starb meine Mutter. Plötzlich war ich mutterseelenallein auf der Welt, es war ganz schwer. Gott habe ich in dieser Zeit total aus dem Herzen verloren, er war für mich nicht mehr existent. Ich begeisterte mich dann sehr für den Sozialismus und glaubte, dass aus dieser Gesellschaftsordnung etwas Gutes entstehen kann. Schließlich entschied ich mich gegen Gott, nahm ein Studium als Lehrerin und Pionierleiterin auf und trat bewusst in die SED ein. Ich war mein ganzes Berufsleben bei der FDJ und später bei der SED angestellt und wollte da etwas Gutes bewirken. Aber christliche Vorstellungen waren immer noch in meinen Gedanken.
Die Wende brachte für mich dann einen totalen Zusammenbruch. Wir wurden damals zu unserem Vorgesetzten bestellt. Ich weinte sehr und sagte, dass ich mich mitschuldig fühlte am Zusammenbruch des Sozialismus, weil ich oft nicht das gelebt habe, was ich in den Versammlungen predigte. In den folgenden Jahren hatte ich oft Depressionen. Nach der Wendezeit nahm ich mir vor, mich überhaupt nicht mehr politisch zu betätigen, sondern meine ganze Kraft meinem behinderten Kind Sascha zu widmen, der mit Down-Syndrom geboren wurde.
Nach der Wende wurde es auch mit meiner Ehe immer schlimmer. 1997 trennten wir uns. Ich war dann mit Sascha allein.
Eines Abends saß ich vor dem Fernseher, es kam ein Bericht über den Krieg im Kosovo. Auf einmal kam ein unwahrscheinlicher Schmerz in mein Herz, ich hätte schreien können. „Wie soll denn das bloß noch auf der Welt weiter gehen?“, dachte ich. „Wir schaffen das als Menschen nicht, die Welt friedlich zu machen!“ Plötzlich kam mir der Gedanke, mal wieder in die Bibel zu schauen. Ich war darüber so erstaunt, dass ich dachte, jetzt fange ich total an zu spinnen. Aber ich habe es gemacht. Am Anfang sah ich bloß den strafenden Gott. „Nein, du hast dich geirrt, das ist es doch nicht.“, dachte ich und legte die Bibel wieder weg. Doch es zog mich immer wieder zur Bibel. Und dann las ich die Bergpredigt, wo Jesus sagt“ Ihr seid das Licht der Welt.“ Und da dachte ich: „Jesus, das kann nicht stimmen! Die Christen sind das Licht der Welt? Wo sollen die denn alle sein? Haben die sich alle plötzlich versteckt?“ Ich kannte keinen einzigen Christen.
Plötzlich hatte ich eine unwahrscheinliche Sehnsucht, ich wollte gerne wieder Christen kennen lernen.
Drei Tage später schlug ich die Zeitung auf und las über einen Jungen mit Down-Syndrom, alles ganz genauso wie bei meinem Sascha. Es war auch ein Bild dabei und es hieß: „Der Vater des Kindes ist der Pfarrer von Auerswalde.“ Da hatte ich meinen ersten Christen! Ich rief das Ehepaar an und wir lernten uns sehr schnell kennen. Wir trafen uns dann öfter. Sie bedrängten mich nicht irgendwie, jetzt musst du zum Glauben finden oder so, sondern brachten mir einfach bloß Wärme und Liebe rüber. Ich war sehr gerührt. Dann fing ich an, den Pfarrer mit Briefen zu bombardieren mit Fragen meiner Suche nach Gott.

Anfang November 1999 rief er dann mal an und sagte: „Weißt du, wenn ich mir das so alles durchlese in deinen Briefen, dann bist du eigentlich nicht erst auf der Suche nach Gott, eigentlich gehörst du schon zu Jesus. Wenn du möchtest, komme ich vorbei und dann beten wir zusammen. Da kannst du dein Leben Jesus übergeben.“
„ Was ist denn das nun wieder?“ dachte ich. Aber ich sagte zu. Denn ich merkte, dass ich jetzt einfach eine Entscheidung treffen wollte, ich wollte zu Jesus – egal, wie das ausgeht. Der Pfarrer kam dann und ich sagte alles Jesus, was mir bis dahin in meinem Leben als Sünde bewusst war, und bat ihn um Vergebung. Ich sprach dann ein Gebet, in dem ich Jesus mein Leben übergab. Das war für mich eine sehr dramatische Erfahrung. Es war ein starker innerer Kampf, den ich durchmachte. Doch dann spürte ich eine Kraft, die stärker ist als der Tod. Als das Gebet zu Ende war, machte ich die Augen auf und hatte eine große Freude im Herzen. Ich wusste, Gott hat mir meine Schuld vergeben und ich darf mit ihm neu beginnen. Plötzlich konnte ich alles so mit Freude sehen. Ich hätte alle umarmen können!

In Chemnitz in der Lutherkirche fand ich ein neues Zuhause. Ich ließ dann gleich meinen Sascha taufen. Er war ein ganz großer Segen auch für unsere Gemeinde. Sascha konnte nicht reden, aber Gott hat ihm die Liebe Jesu ins Herz gelegt. Er ist bei den Gottesdiensten oft durch die Gänge gelaufen und wollte, dass sich die Leute umarmen. Vielen standen dabei die Tränen in den Augen. Es war eine große Liebe da. Sascha ist mit 14 Jahren gestorben. Es ist mir ein großer Trost, dass ich in meinem Herzen weiß, er ist jetzt bei Jesus.

Top   

Volker Rabe – Getauft, Konfirmiert und was dann?

In meiner Kindheit versuchten meine Eltern mir auf traditionelle Weise den Glauben nahe zu bringen. Ich wurde getauft, ging zur Christenlehre und auch zum Kindergottesdienst.
Dank eines guten Kantors war die Christenlehre für mich immer ein kleiner Höhepunkt im schulischen Alltag. Als es Zeit war, sich zwischen Konfirmation oder Jugendweihe zu entscheiden, gab es für mich kein großes Zögern. Ich ließ mich natürlich konfirmieren. Dabei spielte auch eine Rolle, dass von den 23 Schülern meiner Klasse 21 die gleiche Entscheidung fällten. Das gab natürlich Probleme mit der damaligen sozialistischen Bildungseinrichtung. Wir 21 Konfirmandenanwärter wurden kurzerhand in einen Saal zusammengerufen und durch die anwesende Klassenleiterin, den Schuldirektor und andere Autoritäten verbal sehr bedrängt, es uns noch anders zu überlegen. Weder unsere Eltern noch der Pfarrer durften an dieser „Veranstaltung“ teilnehmen. Ängstlich aber entschlossen blieben wir bei unserer Entscheidung für die Konfirmation. Heute weiß ich, dass damals schon Jesus mit in dieser Runde dabei war und uns beschützt hat.

Nach meiner Konfirmation fand ich Anschluss an einen christlichen Mitarbeiterkreis für junge Leute. Der dortige Leiter beeindruckte mich sehr, da er aufgrund seines Glaubens auf verschiedene Privilegien im damals sozialistischen Staat verzichtete. An einem Tag brachte mich der Leiter nach Hause. Ziemlich unvermittelt sagte er mir, dass es für mich an der Zeit ist, mein Leben Jesus zu übergeben und fragte mich, ob ich dazu bereit wäre. Ich stimmte spontan zu, weil mir plötzlich klar wurde, dass ich ohne Jesus verloren bin. Der Leiter stoppte also das Auto im Dunkeln auf der Landstraße und stellte mir noch einige Fragen. Dann betete ich, dass Jesus von nun an mein Leben in seine Hände nehmen soll. Dabei fühlte ich in mir nichts außergewöhnliches, aber ich spürte, dass mein Leben von nun an mit meiner neuen Identität als Christ übereinstimmen sollte. Ich war damals 16 Jahre alt!

Leider mussten noch viele Jahre voller Kämpfe und auch Niederlagen vergehen bis ich durch Jesu Hilfe tatsächlich in meine neue Identität als Kind Gottes hineinfand. Heute kann ich rückblickend sagen, dass Jesus mein kleines, zaghaft vorgebrachtes Gebet sehr ernst genommen hat. Ich wusste zum damaligen Zeitpunkt noch nicht, wie es wirklich in meinem Herzen aussah. Ich bin ein sehr sensibler Mensch, damals voller Ängste, Sehnsüchte und mit einem großen Loch im Herzen. Dieses Loch, auch Liebesmangel genannt, versuchte ich unbewusst selbst zu stopfen. Ständig war ich bemüht, mir meine heile Welt zusammenzubasteln. Ich setzte viele Masken auf und versuchte immer und überall im Mittelpunkt zu stehen, um mein Bedürfnis nach Anerkanntsein zu stillen. In diesen Rollen spielte ich den lustigen, netten Unterhalter. Dabei waren mir Übertreibungen und Lügen zur Normalität geworden.

Auch meine Sexualität wurde mir immer mehr zum Problem. Einerseits wollte ich Jesus folgen, andererseits kannte ich nur zu gut die Gefühle beim Anblick nackter Frauen in Zeitschriften und Filmen. Das war ein riesen Konflikt in mir. Da ich als Kind unter der Strenge meiner Mutter sehr gelitten hatte, wurde mein Gottesbild sehr verschoben. Ich stellte mir Gott als sehr strengen Herrscher vor. Das machte mir noch mehr Angst! Ich strengte mich sehr an, um vor Jesus ein „guter“ Mensch zu sein! Die Konflikte in mir wurden mit zunehmendem Alter immer größer, zumal ich sehr bald spürte, dass ich das „Gutsein“ nicht auf lange Zeit durchhalten würde. Durch Sündenbekenntnisse in seelsorgerlichen Gesprächen empfing ich wohltuende Vergebung und fürchtete mich aber sofort wieder vor dem nächsten Absturz bzw. „Fehltritt“! So lebte ich einige Jahre, selbst nachdem Gott mir eine wunderbare Frau geschenkt hatte, die auch mit Gott lebt.

In unserer Ehe traten dann Konflikte und Probleme auf. Wir haben sehr jung geheiratet und sehr große Erwartungen aneinander gestellt. Dabei überforderten wir uns beide. So kam es öfters zu Streitereien, in denen wir dann oft nur noch eines wussten: dass Gott uns „zusammengefügt“ hat und wir uns nicht einfach trennen sollten und wollten. Nach Jahren voller Kämpfe und Niederlagen, aber auch wertvoller Erkenntnisse und sehr schöner Zeiten mit Jesus und meiner Familie, erlitt ich mehrere schwere gesundheitliche Zusammenbrüche. Ich hatte mich selbst überfordert. Mein Körper und meine Seele waren krank. Meine Lebenslust war verschwunden und Depressionen wollten sich ausbreiten.

Doch da geschah das Wunderbare. Jesus kam ganz neu in mein Leben und begann mein krankes Herz zu heilen. Schritt für Schritt begann Jesus meine Fehlhaltungen und Verletzungen aufzudecken. Das war oft unangenehm, aber sehr befreiend. Dadurch erkannte und spürte ich auch immer mehr das liebende Vaterherz Gottes. Das war es, was ich all die Jahre gesucht hatte: Angenommensein – so wie ich bin, ohne Anstrengungen, trotz Verfehlungen! So bekam ich endlich Boden unter den Füßen – ein Fundament. In mir wuchsen Vertrauen in Gottes Liebe und neue Lebensfreude. So konnte ich getrost alle Masken fallen lassen und kann authentisch in Freiheit leben. Ich weiß, dass mich Gott schon im Mutterleib gewollt und geformt hat. Das steht auch in der Bibel (Psalm 139). In den Tälern und Umwegen meines Lebens war und ist Gott bei mir und hat mich vor vielen Gefahren bewahrt. Ich bin Ihm unendlich dankbar für Seine Leitung und weiß, dass er zu mir steht – selbst wenn ich mal wieder wenig davon fühlen sollte!

Top   

Interview mit Tanja und Dr. Andreas Walter – Karriere ist nicht alles

Sie sind ein junges Ehepaar aus Chemnitz und seit 7 Jahren verheiratet.

Frage: Für Euch hat der Glaube an Gott eine große Bedeutung, sicher seid ihr christlich erzogen worden?

Andreas: Ich bin nicht christlich erzogen worden. Das Einzige, was ich als Kind vom christlichen Glauben wusste war, dass zu Weihnachten der Geburtstag von Jesus gefeiert wird. Aber eigentlich war mir das damals alles egal. Ich erinnere mich an eine Begegnung in meiner Jugend, wo einige Christen mit mir über die Bibel reden wollten. Damals machte ich mir einen Spaß daraus mit ihnen zu diskutieren und fühlte mich als heimlicher Sieger wenn ihnen die Argumente ausgingen.
Als ich dann später Medizin studierte, war ich von der Anatomie und dem Stoffwechsel des menschlichen Körpers sehr fasziniert. Je mehr ich mich damit befasste, wurde mir klar, dass dies nicht einfach alles durch Zufall entstanden sein konnte, sondern dass da doch ein Sinn und eine Logik dahinter steckt. Diese Gedanken beschäftigten mich immer mehr. Meiner damaligen Freundin zuliebe ging ich damals mit zu einer christlichen Jugendveranstaltung. Dort hörte ich Antworten auf meine Fragen. Erstmals überlegte ich, ob es nicht wirklich stimmen könnte, dass es diesen Gott gibt, von dem die Christen erzählen? Was wäre, wenn das wirklich wahr ist? Mir wurde klar: wenn das wirklich stimmt ist, würde dies mein ganzes Weltbild und auch mein persönliches Leben völlig verändern. Als ich mich schließlich entschloss, an Gott zu glauben, passierte etwas in mir: Plötzlich kamen viele Puzzleteile zusammen und auf einmal spürte ich einen tiefen Frieden und eine nie gekannte Freude. Als später ich einem christlichen Freund von meinem Erlebnis erzählte, lud er mich in seine Gemeinde ein. Dort besuchte ich dann einen Glaubenskurs und lernte Gott immer besser kennen.
Im Nachhinein weiß ich, dass der tiefe Friede und die Freude, die ich erlebt hatte, meine erste Begegnung mit Gott war.

Tanja: Ich komme aus einer sehr „roten“ Familie. Dort wurde mir das kommunistische Weltbild vorgelebt. Vom Glauben an Gott hatte ich damals überhaupt nichts gehört denn von allen christlichen Dingen wurde ich ferngehalten.
Als sich meine Eltern scheiden ließen und dann auch die Wende kam, stürzte meine heile Welt plötzlich zusammen. Ich kam in eine tiefe Krise und suchte im Buddhismus und Okkultismus nach dem Lebenssinn.
Im Studium lernte ich dann einige Christen kennen, mit denen ich über den Glauben diskutierte. Was sie mit über Gott erzählten, konnte ich einfach nicht glauben, aber es ließ mich auch nicht mehr los! Ständig musste ich darüber nachdenken. Als dann die Weihnachtszeit kam, nahmen mich die Christen mit in die Kirche zu einem Krippenspiel. Während der kindlichen Erzählung der Weihnachtsgeschichte wurde mir plötzlich klar, dass ich zuerst mit dem Herzen „sehen“ musste, um die Wahrheit zu erkennen. Ich wollte es bis dahin immer mit dem Verstand begreifen. So entschloss ich mich spontan, einen Schritt zu wagen und sprach ein schlichtes Gebet: „Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann hilf mir Dich zu erkennen!“. Kurze Zeit danach bekam ich die Möglichkeit, einen Kurs zu besuchen, in dem der christliche Glaube näher erklärt wurde. Dort begann ich dann immer mehr zu verstehen und erlebte Gott auch ganz persönlich. Seit dem lebe ich als Christ.

Frage: In einer Zeit wo sich immer weniger junge Leute „trauen“, habt ihr einen Bund fürs Leben geschlossen. Fallt ihr damit nicht ein bisschen aus den Rahmen?

Andreas: Ja, sicher fallen wir etwas aus dem Rahmen, die Frage ist nur aus welchem. Manchmal ist es einfach gut, nicht mit im Trend der Gesellschaft zu schwimmen, sondern sich an etwas Beständigerem zu orientieren. Ich meine damit den Rahmen, den Gott uns in der Bibel gibt. Ich habe gemerkt, dass es gut ist, wenn man die Ratschläge Gottes ernst nimmt. Gerade in der heutigen Zeit, wo Beziehungen so schnell scheitern und sich keiner mehr festlegen will, bietet der Ehebund einen wunderbaren Schutz. Denn damit sagt man: Ich meine es absolut ernst, auch wenn mal schwierige Zeiten kommen sollten – wir bleiben trotzdem zusammen! Und das tut unserer Beziehung gut.
Nach 7 Jahren Ehe kann ich jedenfalls sagen: ich würde meine Frau auf jeden Fall wieder heiraten!

Tanja: Als ich noch kein Christ war, wollte ich überhaupt nicht heiraten. Ich war überzeugt, dass eine Beziehung nicht das ganze Leben halten kann. Da ist es doch besser nur so zusammen zu bleiben, weil man sich dann auch schneller wieder trennen kann. Doch als ich dann Gott kennen lernte, merkte ich, dass dies nicht der richtige Weg ist.
Wenn man seinen Partner liebt und spürt, dass man für einander bestimmt ist, sollte man auch den Mut finden sich festzulegen und zu heiraten.

Frage: Ihr habt beide attraktive Jobs. Tanja, du bist Grundschullehrerin und Andreas, du bist Arzt. Wie wichtig sind euch eure Berufe, oder gibt es auch noch andere Dinge, für die euer Herz schlägt?

Tanja: Ich bin sehr gerne Grundschullehrerin und in meiner Freizeit arbeite ich in der Kinderarbeit der Arche auf der Augustusburger Straße mit. Für mich ist es wichtig, eine persönliche Beziehung zu den Kindern aufzubauen. Und wenn ich darüber hinaus den Kindern auch noch helfen kann, dass sie Gott kennen lernen, erlebe ich, wie sie sich zu gesunden Persönlichkeiten entwickeln. Mir ist es total wichtig, dass sie nicht erst unter all die schlechten Einflüsse geraten, die es heutzutage gibt und dann vielleicht auf die schiefe Bahn geraten.

Andreas: Ich habe sehr viel für meinen Beruf getan, sechs Jahre studiert und zwei Jahre Praktikum gemacht. Ich will meinen Patienten ein guter Arzt sein. Doch ich habe auch gemerkt, dass der Beruf nicht alles ist. Mir ist es ganz wichtig, dass die Menschen Gott kennen lernen. Denn als Arzt weiß ich, wie verletzlich dieses Leben ist und wie schnell alles zu Ende sein kann.
Besonders jungen Menschen möchte ich Mut machen, ihr Leben nicht einfach so wegzuwerfen, sondern mit Gottes Hilfe etwas anzupacken und auf dieser Welt zu verändern.

Was sind eure Wünsche und Ziele für die nächsten Jahre?

Andreas: Mein Wunsch ist es, dass viele junge Leute Hoffnung und neue Orientierung finden. Sie sollen wieder gute Werte in ihrem Leben haben, indem sie den lebendigen Gott kennen lernen. Das ist mein Wunsch und deshalb arbeite ich neben meinem Beruf auch im Jugendzentrum der Arche mit.

Tanja: Ich wünsche mir, dass viele Kinder in Gott ihren besten Freund entdecken, mit dem sie durch Dick und Dünn im Leben gehen können, damit wieder eine gesunde Kinder- und Teenagergeneration heranwächst.

Top